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Jedes Jahr bringt außerordentliche Kaffeeernten hervor, wobei Höhenlage, Region, Bodenbeschaffenheit und klimatische Bedingungen
Einfluß auf den Charakter des jeweiligen Kaffees nehmen.Neben diesen Rahmenbedingungen ist die Sorgfalt des Farmers, sprich, der Anbau, die Kultivierung Ernte und Verarbeitung ausschlaggebend für die Qualität des
Kaffees. Ziel des “Cup of Excellence” ist es, diese außergewöhnlichen Jahrgangskaffees aller Anbauländer zu finden und Spezialitätenröstern zugänglich zu machen. Hierbei wird eine direkte Beziehung zwischen den Farmern
und den Endabnehmern hergestellt, und jeder Händler und jede Rösterei kann in einer späteren Versteigerung auf diese Rohkaffees bieten.
Eine internationale Jury bewertet die Kaffees in
eine Blindverkostung, ohne zu wissen welcher Kaffee momentan verkostet wird. Die Kaffees werden von jedem Mitglied mehrfach bewertet, wobei ein theoretischer Wert von 100 Punkten zu erreichen
wäre.Die Bewertung geschieht nach zahlreichen Kriterien: Reinheit (Clean Cup), Süße (Sweetness), Fruchtigkeit (Acidity), Mundgefühl (Mouthfeel), Bouquet (Flavour), Nachgeschmack (Aftertaste),
Ausgewogenheit (Balance) und Gesamteindruck (Overall). Kaffees, die es in die Versteigerung geschafft haben, gehören zu Recht zu den besten Kaffees eines Jahrgangs. Die geringe Menge,
gepaart mit der hohen Qualität und der dementsprechenden Nachfrage führt zu den hohen Ergebnissen bei der Versteigerung. Das so
erzielte Geld geht nahezu vollständig an die entsprechenden Farmer, die durch den “Cup of Excellence” Einkünfte weitab der sonst üblichen Marktpreise erzielen können.Höchste Qualität,
wirtschaftliches Interesse sowie der soziale Gedanke müssen sich also nicht immer wiedersprechen. Ich bin stolz darauf, Ihnen den “Cup of Excellence” Guatemala 2011 anbieten zu
können. Er erreichte bei der internationalen Jury Bewertung satte 86,97 Punkte und belegte damit Platz 10 von 167 Kaffees. Angebaut wird er von Zeleya Andrade, Alejandro auf der Finca
Aragon in einer Anbauhöhe von etwa 1.600 Metern. |